Häufig hört man den Satz, wenn du gut Geld verdienen willst musst du studieren. Im Schnitt verdienen Akademiker tatsächlich mehr, das heißt aber nicht das jeder Akademiker mehr verdient und ein nicht Akademiker immer wenig verdient. Woran liegt es erstmal generell das Akademiker mehr verdienen? Aufgrund der meist besser fundierten Ausbildung sind sie in der Lage komplizierte Aufgaben zu übernehmen. Trotz alledem sind die Meisten Selbstständigen oder Unternehmer keine Akademiker, wie kommt das? Der Weg zum eigenen Unternehmen ob mit Erfolg oder ohne ist ein relativ langer, besonders wenn man Erfolg haben möchte und da ein Hochschulstudium meist viel Zeit in Anspruch nimmt und ist dies indem Fall fehl am Platz.
Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wenn man das Ziel hat ein „besseres“ Einkommen zu erwirtschaften, welchen Weg sollte man dann einschlagen? Der sichere Weg zu einem „besseren“ Einkommen ist sicherlich die Hochschullaufbahn, aber für diesen Weg muss man ein gewisses Interesse und Motivation zum wissenschaftlichen Arbeiten mitbringen. Was de facto bedeutet mehr Theorie als Praxis. Der riskante Weg ist die Selbstständigkeit, selbst wenn man dort alle Faktoren genau prüft, kann sie aufgrund von neuen Änderungen in der Wirtschaft früh scheitern, aber auf der anderen Seite kann sie auch zu einem wesentlichen höherem Einkommen führen als die „normale“ Arbeit als Akademiker. Um nun noch mal genauer auf einzelne Bereiche einzugehen, welche Studienrichtungen sind finanziell lohnenswert? Die ersten beiden offensichtlichen Bereiche sind die der Metallindustrie und der IT-Branche. Diese beidem Bereiche bestimmen den menschlichen Konsum maßgeblich, weshalb man dort sehr hohe Verdienstchancen hat und gerade in der IT-Branche ist es auch als Akademiker noch möglich sich selbstständig zu machen. Auf der anderen Seite des Blattes stehen meist alle sozialen Studienrichtungen, denn das Gehalt zum Beispiel eines Sozialpädagogen wird selten durch die freie Wirtschaft bestimmt, sondern von finanziellen Lage der Länder, denn sie arbeiten meist für öffentliche Einrichtungen, die durch Steuern finanziert werden und nicht durch Angebot und Nachfrage wie in der Metall- oder IT-Branche. Dann bleiben noch die Naturwissenschaften und alle Studienrichtungen rund um Finanzen, die ich besonders hervorheben möchte. Wieder einmal einleuchtend ein Biologe der für einen Pharmakonzern an einem neuen Medikament forscht, wird mit Sicherheit mehr verdienen als ein Biologe der an einer Universität arbeitet. In der Fianzbranche hingegen kommt es darauf an in welcher Firma und besonders in welche Position man arbeitet, generell ist der „Handel mit Geld“ aber immer recht lohnenswert. Dennoch kommt es auf Sie an, ihre Stärken entscheiden ob ihre Verdienstchancen mit oder ohne Studium besser sind, denken Sie einmal darüber nach, vergessen Sie dabei ihre Interessen nicht!
